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Das Meer der Diaspora 

Das Times Art Center Berlin zeigt bis zum 19. Dezember 2021 Kunst, die von der Migrationsgeschichte Zentralamerikas und der Karibik im 19. Jahrhundert erzählt. Die von Pablo José Ramírez kuratierte Ausstellung Más allá el Mar Canta nimmt diese zum Ausgangspunkt, Systeme der Zugehörigkeit und Ontologien der Begegnung zu untersuchen. Durch ihre Arbeit geben die Künstler dem kollektiven Gedächtnis diasporischer Subjektivitäten und persönlicher Erzählungen eine Stimme, immer mit der eindringlichen Erinnerung, dass es ohne Gemeinschaft keine politische Vorstellungskraft geben kann. 

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Kunst aktuell 
Ana Alenso in OIL. Schönheiten und Schrecken des Erdölzeitalters, Wolfsburg

 

Mit 1.000.000 % verweist die venezolanische Künstlerin auf Ge-walt und Korruption als Seuche unserer Zeit. Name der sozialen Krankheit ist der sogenannte „Ressourcenfluch“ oder „Dutch Desease“. Es bezeichnet das Paradox-on, dass Länder mit hohen Rohstoff-exporten aufgrund von Überfluss in wirtschaftliche und damit auch in politische und gesellschaftliche In-stabilität geraten.

 

Bild: 1.000.000 %, 2018

©Ana Alenso, Foto: Marek Kruszewski

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Quarantine Diaries deutet Uribe Castros Interesse am Vorübergehen-den an. Insbesondere identifiziert er sich mit Walter Benjamins Gedan-kenwelt, in der kleinste Alltagsrituale einen größeren Sinn beinhalten und ebenso wie einfache Objekte Spuren sind, die durch das Wohnen hinte-rlassen werden und als Impuls zur Erinnerung dienen.
 

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B26 Arts & Cultural Projects veröffentlicht Nachrichten aus der lateinamerikanischen und kari-bischen Kunstszene in Deutschland und bietet einen globalen Überblick über die Auswirkung der Kunst aus dieser amerikanischen Region auf die Welt.

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Roberto Uribe Castro

B26 Raum
für zeitgenössische 
Kunst und Kultur aus Lateinamerika in Deutschland.

 

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Neue Horizonte.