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© Pinn Wand, STRAAT, Foto: CZS
https://straatmuseum.com/nl/

Kunst Aktuell

Veranstaltungen, Neuigkeiten und Ausstellungen sowie die Werke von Künstlern aus Lateinamerika, die in eine deutsche Sammlung aufgenommen werden.
Amsterdam ist nicht nur für seine schmalen Häuser aus dem so genannten Goldenen Zeitalter der Stadt im 17. Jahrhundert bekannt oder für das ausgedehnte Grachtensystem, sondern auch für eine Kombination aus gutem Service, Information und Freundlichkeit im Museumsbetrieb, die ich unter anderem im MOCO erfahren habe.
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© Foto: CZS

Das MOCO befindet sich in der Villa Alsberg im Herzen der Stadt. Gleich am Eingang findet sich in zwei nebeneinander liegenden Räumen das Werk Symphony of Nature von Ezequiel Pini, besser bekannt als Six. N Five. Seine Arbeit ist sauber, klar, ästhetisch und modern. Pini ist einer der Pioniere der Anwendung von 3D-Technik in der Kunst. Er erzeugt damit surreale Landschaften und erzählt Geschichten in Bewegung. Der in Argentinien geborene Künstler betreibt seit seinem vierten Lebensjahr Taekwondo, eine Sportart, die auf Schnelligkeit und Dynamik beruht; zwei Eigenschaften, die er in seiner Arbeit auf verschiedenen Ebenen moderiert.
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© Derechos Reservados Fundación Municipal Bienal de Cuenca
https://fundacion.bienaldecuenca.org/

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© Andrés Reisinger, MOCO, Foto: CZS
https://mocomuseum.com/

Von Pinis imaginärer Welt steigen wir in die untere Etage hinab und tauchen in das künstliche Universum seines Kollegen und Landsmanns Andrés Reisinger ein. Seine Kunst erschafft aus realen Objekten fiktive Welten. Er agiert als taktischer Zauberer, für den die Realität auch im Virtuellen zu finden ist. 

Wie oft haben wir uns schon gewünscht, etwas aus der Welt der Träume in die Realität hinüberzuretten? Zu einer solchen Grenzüberschreitung lädt er uns in den beiden Räumen ein, deren Wände und Decken aus Spiegeln bestehen und die das Licht der von der Decke hängenden Kunststoffpolyeder reflektieren. Es ist ein spielerisches, magisches und sinnliches Werk.

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© Eduardo Kobra, STRAAT, Foto: CZS
https://straatmuseum.com/nl/

Die digitalen Arbeiten der Künstler aus dem „Wasserkopf“, wie Buenos Aires auch genannt wird, lassen uns in einer komfortablen Blase schweben. Diese Zone des Wohlbefindens und der Leichtigkeit verlasse ich auf der kalten Überquerung der Zuidersee in nördlicher Richtung zum STRAAT Museum, wo die Künstler ganz andere Fragen aufwerfen. Dazu muss man sich nur die Fassade mit dem Wandbild von Anne Frank und dem danebenstehenden Text Let me be myself des Künstlers Eduardo Kobra ansehen. Dem Brasilianer zufolge hat jede Stadt etwas, was ihr Wesen ausdrückt. In Rio de Janeiro malte er Etnias, das größte Wandgemälde der Welt; in Amsterdam wählte er Anne Frank, auf deren Gesicht er geometrische Figuren in leuchtenden Farben malte, ein charakteristisches Merkmal seiner Arbeit.

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© STRAAT, Foto: CZS
https://straatmuseum.com/nl/

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© Oz Montania, Lara, STRAAT, Foto: CZS

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© Jaque Fragua, Mobilize, STRAAT, Foto: CZS
© Carlos Ramirez, No need to get jumpy, STRAAT, Foto: CZS

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© Alex Senna, Family on a bike, STRAAT, Foto: CZS
© Apitatán, Ayahuasca, STRAAT, Foto: CZS
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© Ezequiel Pini, MOCO, Foto: CZS
https://mocomuseum.com/

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